Die Bedeutung des Zuhauses bei Best Agern in Zeiten von Corona

Studie bestätigt: Corona-Pandemie verstärkt die Bedeutung des Zuhauses

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Stellenwert des Zuhauses bei Best Agern aus? Diese und weitere spannende Fragen untersuchte eine repräsentative Studie im Auftrag von Engel & Völkers LiquidHome. Dafür wurden 1.500 in Deutschland lebende Personen ab 50 Jahren im Januar 2021 befragt. Das Ergebnis: Für 45 Prozent der Befragten ist das Zuhause durch die Corona-Pandemie wichtiger geworden. „Insbesondere bei Eigentümer:innen haben die eigenen vier Wände in den letzten Monaten an Relevanz gewonnen; dies gibt mehr als jede/r zweite Befragte mit Wohneigentum an“ fasst Christian Kuppig, Geschäftsführer bei Engel & Völkers LiquidHome, zusammen. Bundesweit ist das Zuhause insbesondere im Saarland (67 Prozent*), in Niedersachsen (50 Prozent), Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (je 49 Prozent) durch die Corona-Pandemie wichtiger geworden.

Lebenstraum: Im Alter zu Hause wohnen bleiben

Ebenfalls erhöht hat sich der Wunsch, im Alter zu Hause wohnen bleiben zu können. Bei mehr als jedem dritten Umfrageteilnehmenden wurde dieses Bedürfnis durch die Corona-Pandemie verstärkt. Den Lebensabend im gewohnten Umfeld verbringen zu können zählt für 28 Prozent der Befragten zu den großen immateriellen Lebensträumen. Mit zunehmendem Alter wird dieser immer größer: Von den 50- bis 54-Jährigen wünscht sich nur jede/r Fünfte, im Alter zu Hause wohnen bleiben zu können, von den über 70-Jährigen mehr als jede/r Dritte.

Auch regional gibt es Unterschiede: In Bremen (54 Prozent*), Thüringen (40 Prozent) und Rheinland-Pfalz (37 Prozent) ist der Wunsch, im Alter im gewohnten Umfeld bleiben zu können, am größten. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (21 Prozent), Sachsen (23 Prozent), Hamburg und NRW (je 24 Prozent).

Studie bestätigt: Eigentümer:innen möchten im Eigenheim wohnen bleiben

Bei Eigentümer:innen ist die Bindung an die eigenen vier Wände größer als bei Mieter:innen: Von ihnen möchte jede/r Dritte auch im Alter zu Hause wohnen bleiben, von den Mieter:innen nur etwa jede/r Vierte. Besonders im Süden Deutschlands sind die befragten Eigentümer:innen heimatverbunden: Es gaben 37 Prozent an, im Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben zu wollen, während in Norddeutschland nur 27 Prozent der befragten Eigentümer:innen dieser Aussage zustimmen.

„Mit dem Kauf einer Immobilie verbinden viele den Wunsch, diese auch bis ins hohe Alter bewohnen zu können.“

Christian Kuppig, Geschäftsführer bei Engel & Völkers LiquidHome

Wenn die Liquidität nicht ausreicht, um die eigenen Träume und notwendige Anschaffungen zu finanzieren, bietet sich Eigentümer:innen “mit dem Teilverkauf ihrer Immobilie die Lösung, finanzielle Mittel zu erhalten, aber gleichzeitig in ihrem Zuhause wohnen zu bleiben”, so Kuppig. Der Teilverkauf ist ein Modell der Immobilienverrentung mit dem Unterschied zur Leibrente und dem Nießbrauch, dass Eigentümer:innen beim Teilverkauf lediglich Anteile an der Immobilie bis maximal 50 Prozent und zum aktuellen Marktwert veräußern. Zudem erhalten Eigentümer:innen das Nießbrauchrecht, um lebenslang in der Immobilie wohnen bleiben zu dürfen. Für die Nutzung des verkauften Anteils fällt eine Gebühr an, die analog zu einer anteiligen Miete betrachtet werden kann. Eigentümer:innen selbst als auch deren Erbenden können jederzeit den verkauften Anteil der Immobilie zum Marktwert zurückkaufen sowie auf Wunsch die gesamte Immobilie veräußern, wodurch sie weiterhin die Möglichkeit an einer Wertsteigerung der Immobilie zu partizipieren haben.

  • Über die Studie

    Die repräsentative Studie „Lebensträume im Alter“ wurde im Auftrag von Engel & Völkers LiquidHome im Januar 2021 unter 1.500 in Deutschland lebenden Personen ab 50 Jahren durchgeführt. Die Befragung erfolgte bundesweit über das Online-Tool Toluna und erhob geringe Fallzahlen in Bremen und dem Saarland.

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